“Die Oper ist ein musikalisches Meisterstück.”
by Minu Vi

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Juli 20, 2010

Sänger und Sängerinnen werden zur Rollenverteilung in einige Stimmlagen eingeteilt.  Vom Sopran bis zur Altstimme und vom Tenor bis zum Bass reicht die Skala. Darüber hinaus sind für viele Operneinsätze auch der Mezzosopran und der Bariton regelmäßig notwendig. Die gängige Chorliteratur wurde geschrieben für diese Stimmlagen. Die einzelnen Stimmlagen werden von Intendanten und Dirigenten auch noch unterschieden in Sopran I und II. In Chören ist es sehr üblich die Personengruppen mit ihren Stimmlagen anzusprechen, z. B. “jetzt singt Alt, oder euer Einsatz Sopran”.

Opern beinhalten auch ganz unterschiedlich schwierige Solopartien. Hierbei kann der erforderliche Tonumfang auch beträchtlich größer sein  als in der Stimmlage vorgesehen. Jeder Sänger hat also zusätzlich zur ureigenen Stimmlage auch noch einen speziellen Tonumfang. Wenn er die Techniken erlernt hat, kann er/sie auch weitere musikalische Herausforderungen meistern. In der Ausbildung der Gesangstimme ist dies als das so genannten “Stimmfach” bezeichnet. Sänger benennen dies mit dem Fach  Begriff “Tessitura”. Hier ist der typische und leicht mögliche Tonumfang gemeint.

Wie klingen die Stimmlagen Sopran und Mezzosopran?

Der Sopran hat eine sehr hohe Stimmlage, die von ungeübten Sängerinnen leicht kreischend klingen kann.  Die Mezzosoprane hingegen klingen eher rau oder kehlig-guttural. Die Stimmen von Elena Obraszowa oder Larissa Diadkova sind hierfür ausgesprochen beispielhaft.

Die Besonderheiten der Altstimme in der Oper

Sehr dunkel und tief klingen echte Altistinnen. Viele Alt Opernpartien werden auch von der Mezzosopranistin interpretiert. Jedoch klingt eine Altpartie von einer tieferen Frauenstimme gesungen einfach wunderbar. Die dunkle und tiefe Schwärze, die der Stimmgattung Alt zueigen ist passt einfach in diese Rolle am Besten. Der Stimmumfang im Alt, auch beim Knabenalt ist das so, reicht bis zum „g-e”. Altstimmlagen werden auch von dreistimmigen gemischten Chören gesungen.

Die Bezeichnung kommt ursprünglich vom vierstimmigen Männerchorbereich. Die zweite Stimmlage trägt die Bezeichnung Contratenor altus. Der Männeralt in den Chören hat ein Stimmvolumen von e-e”. Die Kastraten früherer Jahre kamen häufig hoch bis an das d.

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